Heute habe ich mich zur Hochzeitsmesse in Schleiz angemeldet. Am 25.02.2018 von 11-17 Uhr wird sich die Wisentahalle in Schleiz, Thüringen zum Paradies für Romantiker und Heiratswillige verwandeln. Juhuuu und ich bin mit einem eigenem Stand dabei. Endlich mal eine Messe bei uns in der Heimat. Ganz bewusst habe ich mich hierfür entschieden, denn gerade hier in der Region Saale - Orla- Kreis ist das Thema freie Trauung noch nicht so verbreitet wie in anderen Gebieten. Und hier gibt es so zauberhafte Orte um sich das Ja Wort zu geben.

Also mache ich mich gleich mal an die Bestellung von ein paar netten Give Aways und natürlich tollen Deko Artikeln für meinen kleinen aber feinen Trau- Dich - Stand. Juhuu endlich eine Gelegenheit zum Shoppen. So mag Frau das gern.

Bis bald und immer an die Liebe denken.

Eure Karina

Hochzeitsmesse Schleiz

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Heute war nicht nur der Geburtstag meiner lieben Freundin Annett, sondern auch der Hochzeitstag von Jennifer und Ronny. Als ich die Trauanfrage bekam, habe ich mich besonders gefreut, eine Trauung ganz nah zu meinem Wohnort Bad Lobenstein durchführen zu können. So führte mich mein heutiger Weg nur knapp 30 Kilometer durch den kurvigen und schönen grünen Thüringer Wald nach Pößneck in die Villa Altenburg. Seit Juli 2016  prägen die Gastgeber Teresa Simon & Mirko Kretschmer das Boutique Hotel Villa Altenburg. Abseits der Hauptstraße wird man begrüßt im mondänem Stil der goldenen 20er Jahre. Für eine Hochzeit bietet die Villa Altenburg das absolut passende Ambiente. Im wunderschönen Garten konnte unser Brautpaar mit seinen Gästen Kaffee trinken und ein Stück weit den mondänen Charm der alten Zeiten spüren. Die Kinder erwartete ein toller Erlebnisspielplatz und kulinarische Highlights setzt der Chef selber.

Aber nun ganz von vorn. Jenni und Ronny, haben wie die meisten Paare ihre Hochzeit schon weit im Vorhinein geplant. Im Vorfeld einer Trauung habe ich viel Kontakt mit meinen Paaren und finde anhand von Gesprächen und kleinen Hausaufgaben, die passenden Infos für meine Traureden, die immer so an die 12-15 DIN A4 Seiten haben.

Als ich eine Stunde vor Traubeginn kam, erwartete mich schon ein sehr nervöser Bräutigam. Ronny war noch mit der Feinabstimmung der Technik beschäftigt. Unser Trauort konnte romantischer nicht sein. Rings um einen großen rechteckigen Brunnen standen mit weißem Satin überzogene Bänke und ganz vorn der Trautisch mit den Plätzen fürs Brautpaar und deren Eltern. Mitten im Park, umgeben von Grün, Bäumen  und nichts als Wasser und Vogelgezwitscher zu hören.... paradiesisch.

Gleich nachdem ich mich eingerichtet hatte und einen ersten Toncheck vornahm, besuchte ich die Braut in deren Suite. Das ist immer einer meiner Höhepunkte, denn so eine Braut vor der Trauung zu drücken ist für mich Emotion pur. Ich kann sie beruhigen, aufheitern , mit ihr anstoßen... Hach.. einfach toll. Hier war es das auch wieder. Jenni stand aufgeregt am Fenster und beobachtete das ganze Treiben von oben. Sie hatte einfach den perfekten Platz. 

Jennis Mama und ihre Schwester waren ebenso emotional und aufgeregt. 

Immer wieder berührt bin ich von kleinen Blumenmädchen. Wahrscheinlich liegt dieses Verzückt -sein Jungsmamas wie mir im Blut. So durften 2 kleine Prinzessinnen u.a. Isabella die 2jährige Tochter des Brautpaares auch Blumenblätter streuen.

Endlich war es nun soweit... Der Einzug der Braut... Ein Moment an dem ich mich immer beherrschen muss, denn während die Gäste vor Rührung weinen dürfen, muss ich gleich sprechen können.

Standesgemäß wurde die Braut von ihrem Papa an den Bräutigam übergeben. Eltern lassen ihre Kinder zwar aus den Händen ziehen, niemals jedoch aus dem Herzen...

In dieser Trauung durften die Gäste auf weiße Granitsteine einen kleinen Wunsch fürs Brautpaar schreiben. Gesammelt in einer goldenen Schatzkiste darf das Paar dann mit einer Flasche Sekt und der Traurede, diesen tollen Tag vielleicht an ihrem 1. Hochzeitstag Revue passieren lassen.

Beim Sandritual durfte dann auch Isabella mitmischen, und bekam ebenso wie ihre Eltern ein Gefäß mit Sand. Die Kleine gab sich aber so gar nicht mit nur einer Farbe zufrieden , und schütten wollte sie auch nicht. So wurde es unglaublich lustig als die Maus alle drei Farben durchtauschte und die Sandkörner nahezu einzeln im Glas platzierte.

Das Ringkissen , welches ich für die beiden besorgte, war aus braunem Satin mit einem Hauch Vintage. Es beherbergte aber nicht nur die Ringe sondern auch noch ein Armband für die kleine Isabella, die ich auch "mitverheiraten" durfte. 

Diese Trauung wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn jede Trauung ist anders emotional. Ein älteres Paar sagte zu mir, dass sie so begeistert von dieser Art der Hochzeit sind, und sie es bedauern dass es das früher nicht schon gab. Für mich das größte Lob... ebenso wie eine sehr hübsche junge Dame die meinte ;" ich könnte Ihren Job nicht machen, ich würd immer nur heulen, so schön wie Sie reden!"

 

Danke meine Lieben fürs Lesen und bis zur nächsten Hochzeit, 

Eure Karina

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Heute führte mich meine nächste Trauung ins kleine Örtchen Endschütz bei Gera. Das Rittergut wird so herzlich von Susann Schmitt verwaltet, dass es eine Freude ist, hier zu wandeln. In jeder Ecke wurde hier liebevoll an die kleinen Details gedacht , und heute zur Trauung war die Nostalgie gepaart mit Romantic Shabby. Es war zum Verlieben. Perfekt dazu passte, dass die Familie des Bräutigams aus dem Floristikgewerbe kommt und mit gekonnter Perfektion florale Höhepunkte inszenierte. Ich habe mich so wohl wie lange nicht mehr gefühlt. Sophie und Thomas zu trauen war für mich eine besonders herzliche Angelegenheit, denn die beiden verbindet so unendlich viel Liebe, Zuneigung und Herzlichkeit dass man nur so ins Schwärmen kommt. 

Ich wurde von der Weddingplannerin Diana nett empfangen und zum Traubereich geführt. Hier im Grünen, umgeben von nostalgischen Stühlen mit bunten Sitzkissen, vielen Rosen, einem Teich und noch mehr Romantik, konnte ich mich erstmal einrichten. Ein Gespräch und Abgleich mit den Dj`s gehört immer dazu. Ebenso ein kurzer Mikrocheck. Der Klang meiner Stimme ist immer wichtig. So soll es harmonisch sein, aber für alle Hörbar, und sich perfekt mit der Musik verbinden.

Gleich danach suchte ich mir die Braut. Sophie war in einem Herrenzimmer mit ihren "Mädels" und war seeeeehr hibbelig. Es erwartete mich eine zauberhafte Frau, die strahlte und total aufgeregt war. Nach einem Schlückchen Sekt und den restlichen Tipps und Hinweisen, zog es mich zum Bräutigam, welcher die Ruhe in Person war. 

Nun konnte die Zeremonie beginnen. Der Brauteinzug war so romantisch und bewegend dass allen die Tränen kamen. Mich hat es ganz besonders bewegt dass die Braut nicht nur von ihrem Papa übergeben wurde, sondern vorher nochmals ihrer Mama einen Dank aussprach.

Während meiner Rede flossen weiterhin die Freudentränen und die besonders liebevolle Geschichte der beiden ließ kein Auge trocken. Nach dem Ja Wort gaben sich beide ein persönliches Eheversprechen, welches sehr zu Herzen ging.

Dann kam der große Auftritt eines kleinen Mannes. Max, durfte mit seinem einem Jahr schon die Ringe bringen, und das hat er phantastisch gemacht. Nur mit der Tatsache dass er das Blumen-Ring-Körbchen nun abgeben müsse, war er nicht so zufrieden.

Die Ringe sind schon seit alten Zeiten das Symbol für die Ehe, weil ein Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so wie die Liebe die auch kein Ende haben soll. Und so steckten sie einander den Ring der Liebe an, und unterzeichneten ihre Trauurkunde.

Partytime !!! Willkommen im Hafen der Ehe, liebe Sophie und lieber Thomas! Nun war es Zeit zu feiern. Das Brautpaar wurde bejubelt, gedrückt, geküsst und mit Freudentränen bedeckt, bevor wir alle mit einem Countdown die weißen Ballons gen Himmel steigen ließen und gemeinsam " Hoch sollen sie leben" sangen.

Nachdem auch das Herz aus dem Laken geschnitten wurde , und Thomas seine Sophie siegessicher hindurch trug, waren alle Aufgaben gemeistert.

Bevor ich mich verabschiedete, setzte ich noch ein Herz auf die FIngerabdruck Leinwand. Natürlich in meiner Lieblingsfarbe Pink ;)

.... ich gehe leben , kommst Du mit???

Bis bald , Eure Karina

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Der Samstag der 3.Juni war Hochzeitstag von Janine und Christian aus Thüringen.Für die beiden war nicht nur der Tag ganz besonders, sondern auch die Location der Zeremonie und Feier.Als eines der wenigen Pärchen , hatten sich die beiden, gemeinsam mit vielen helfenden Händen, das eigene Grundstück ausgesucht. Und so zauberte der Schwiegerpapa aus einem Steilhang mit Hilfe von hunderten Europaletten eine tolle Fläche für das Festzelt. 

Bei herrlichem Sonnenschein und knapp 30 Grad kam man ziemlich ins Schwitzen. Als ich mit meiner besten Freundin Nadine um die Ecke bog, staunten wir nicht schlecht. Das Haus lag ganz oben auf dem Berg und bot eine traumhafte Idylle. Die Kinder tobten im Pool und viele Helfer wuselten durch den Garten. Während sich das Brautpaar noch shooten ließ, genossen wir ein Glas Sekt und dann bereitete ich meinen Trau Bereich vor. Ganz liebevoll wurde ein Bereich ausgewählt , in dem alle Gäste im Freien auch Platz hatten und das Brautpaar unter einem Blumenbogen Platz nahm. 

Ich richte den Trautisch immer so aus dass wir nicht face to face sind, sondern dass die Gäste auch das Paar sehen, und nicht nur deren Rücken. Hier war das ganz toll gelöst.

Auf dem Tisch stand die Vase und die beiden Sandgefäße. Janine und Christian hatten sich für weißen und grünen Sand entschieden, der später langsam zusammen in die Vase gerieselt wurde. Hier wird verdeutlicht , dass jedes Paar eine Einheit bildet, aber trotzdem jeder seine Individualität behält. Und was hier in der Vase zusammenpasst, dass sollte man auch im Leben nicht trennen.

Das Ringkissen war hier so besonders wie die beiden auch. Ein Lego Brautpaar hielt die zauberhaften Ringe , die in der Sonne glänzten.

Dazu noch die von mir gestaltete Hochzeitsurkunde mit einem schönem Stift und später dann Janines Brautstrauß.

Fertig war der Tisch. In meinem persönlichem Schatzkästchen, dass auch immer greifbar ist, verbergen sich allerhand Dinge, die eventuell gebraucht werden. So zum Beispiel Taschentücher für Freudentränen, Stifte, Visitenkarten, Bonbons und Lipgloss :)

Meine Reden schreibe ich individuell für jedes Pärchen neu. Den Einheitsbrei bekommt man ja zumeist im Standesamt schon. Unter 12 Seiten komme ich nie. Im Vorfeld lerne ich meine Pärchen gern persönlich kennen , wenn das aber nicht geht, dann telefonieren wir oft. 

Gleich nachdem ich mit dem DJ das MIkro eingerichtet habe, kamen schon die restlichen Gäste und auch das Brautpaar. Janine versteckte sich mit ihrem Papa. Für mich ist es ein ganz besonderer Moment, das Paar im Vorhinein nochmals zu sprechen und zu knuddeln. 

Bühne frei für die Braut ....

ein wahnsinnig berührender Moment. Jedesmal habe auch ich wieder einen Kloß im Hals und ein paar Tränchen in den Augen wenn die Braut erscheint und der Brautvater sie an ihren Liebsten übergibt. Es ist der Moment an dem die Eltern ihr Kind zwar aus den Händen aber niemals dem Herzen ziehen lassen.

Gleich zu Beginn der Zeremonie begann es leicht zu regnen. Ein kurzer Schreckmoment, der aber bald schon wieder der Sonne wich. 

Und so konnten die beiden meinen Worten lauschen. Wie sie sich kennenlernten, was sie aneinander lieben und welche Wünsche sie haben. 

Beim gemeinsamen Sandritual verdeutlichten Janine und Christian ihre Zusammengehörigkeit.

In meinen Reden ist es mir wichtig nicht nur den Bezug zum Paar zu haben sondern auch die Gäste zu beobachten und anzusprechen. Denn manch einer identifiziert sich sehr mit meinen Worten. So flossen auch heute wieder viele Tränchen. Besonders eine junge Dame hat so viel geweint, dass ich sie hinterher darauf ansprach. Sie meinte sie war so berührt von meinen Worten, dass die Tränen nur so liefen.

Irgendwann war es Zeit für das Ja Wort. Ein unglaublich berührender Moment, wenn beide sich ihr Ja aussprechen.

Ein "Ja" sich zu lieben, ehren, respektieren, zu leben und auf Dauer eine Einheit zu sein.

Nach dem Eheversprechen und dem Ringtausch unterschrieben wir noch die Hochzeitsurkunde gemeinsam mit den Trauzeugen und nun konnte gefeiert werden.

Auf mein Pärchen warteten noch einige Aufgaben der Gäste und ein bestimmt toller Nachmittag.

Ich genoß noch die Stimmung und die vielen Danksagungen und machte mich nicht ohne Janine und Christian und deren Eltern nochmal  zu drücken, wieder auf den Weg. 

 

Bis zur nächsten Trauung!!

..... ich gehe leben

......... kommst Du mit?

 

 Eure Karina

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So, nun schaffe ich es endlich auch einen Blog zu beginnen. Heute Nachmittag steht die Hochzeit von Janine und Christian an. Die beiden heiraten auf ihrem eigenem Grundstück.Das ist eine wunderschöne Sache, denn hier wuchs und entstand die Liebe der beiden. 

Gerade verinnerliche ich nochmals die Traurede, damit später auch alles sitzt. Die beiden haben sich ein besonders schönes Ritual gewünscht von dem ich im nächsten Blog erzählen werde.

Ganz besonders freut mich auch, dass meine liebe Freundin Nadine heute mit kommt. Sie wird ein paar neue Fotos und Videos für die Seite machen.

So, nun wird es aber Zeit für mich!

Bis später und ..... immer schön an die Liebe denken!!!

..... ich gehe leben, kommst Du mit ?    ( mein Lebensmotto)

Eure Karina

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