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Ju
Sophie & Thomas
17.06.2017 19:33

Heute führte mich meine nächste Trauung ins kleine Örtchen Endschütz bei Gera. Das Rittergut wird so herzlich von Susann Schmitt verwaltet, dass es eine Freude ist, hier zu wandeln. In jeder Ecke wurde hier liebevoll an die kleinen Details gedacht , und heute zur Trauung war die Nostalgie gepaart mit Romantic Shabby. Es war zum Verlieben. Perfekt dazu passte, dass die Familie des Bräutigams aus dem Floristikgewerbe kommt und mit gekonnter Perfektion florale Höhepunkte inszenierte. Ich habe mich so wohl wie lange nicht mehr gefühlt. Sophie und Thomas zu trauen war für mich eine besonders herzliche Angelegenheit, denn die beiden verbindet so unendlich viel Liebe, Zuneigung und Herzlichkeit dass man nur so ins Schwärmen kommt. 

Ich wurde von der Weddingplannerin Diana nett empfangen und zum Traubereich geführt. Hier im Grünen, umgeben von nostalgischen Stühlen mit bunten Sitzkissen, vielen Rosen, einem Teich und noch mehr Romantik, konnte ich mich erstmal einrichten. Ein Gespräch und Abgleich mit den Dj`s gehört immer dazu. Ebenso ein kurzer Mikrocheck. Der Klang meiner Stimme ist immer wichtig. So soll es harmonisch sein, aber für alle Hörbar, und sich perfekt mit der Musik verbinden.

Gleich danach suchte ich mir die Braut. Sophie war in einem Herrenzimmer mit ihren "Mädels" und war seeeeehr hibbelig. Es erwartete mich eine zauberhafte Frau, die strahlte und total aufgeregt war. Nach einem Schlückchen Sekt und den restlichen Tipps und Hinweisen, zog es mich zum Bräutigam, welcher die Ruhe in Person war. 

Nun konnte die Zeremonie beginnen. Der Brauteinzug war so romantisch und bewegend dass allen die Tränen kamen. Mich hat es ganz besonders bewegt dass die Braut nicht nur von ihrem Papa übergeben wurde, sondern vorher nochmals ihrer Mama einen Dank aussprach.

Während meiner Rede flossen weiterhin die Freudentränen und die besonders liebevolle Geschichte der beiden ließ kein Auge trocken. Nach dem Ja Wort gaben sich beide ein persönliches Eheversprechen, welches sehr zu Herzen ging.

Dann kam der große Auftritt eines kleinen Mannes. Max, durfte mit seinem einem Jahr schon die Ringe bringen, und das hat er phantastisch gemacht. Nur mit der Tatsache dass er das Blumen-Ring-Körbchen nun abgeben müsse, war er nicht so zufrieden.

Die Ringe sind schon seit alten Zeiten das Symbol für die Ehe, weil ein Ring keinen Anfang und kein Ende hat, so wie die Liebe die auch kein Ende haben soll. Und so steckten sie einander den Ring der Liebe an, und unterzeichneten ihre Trauurkunde.

Partytime !!! Willkommen im Hafen der Ehe, liebe Sophie und lieber Thomas! Nun war es Zeit zu feiern. Das Brautpaar wurde bejubelt, gedrückt, geküsst und mit Freudentränen bedeckt, bevor wir alle mit einem Countdown die weißen Ballons gen Himmel steigen ließen und gemeinsam " Hoch sollen sie leben" sangen.

Nachdem auch das Herz aus dem Laken geschnitten wurde , und Thomas seine Sophie siegessicher hindurch trug, waren alle Aufgaben gemeistert.

Bevor ich mich verabschiedete, setzte ich noch ein Herz auf die FIngerabdruck Leinwand. Natürlich in meiner Lieblingsfarbe Pink ;)

.... ich gehe leben , kommst Du mit???

Bis bald , Eure Karina

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